Vogelgrippe - wichtige Informationen für Ihre Gesundheit rund um H5N1
Was ist eigentlich Vogelgrippe?
Die Vogelgrippe ist eine durch Viren hervorgerufene anzeigepflichtige Tierseuche, von der Hühner, Puten, Gänse, Enten und wildlebende Wasservögel betroffen sind. Bei einer Infektion mit den aggressiveren Virusstämmen führt sie meist zum Tod der betroffenen Vögel, wenn sie nicht zu den Reservoirwirten gehören.
Die Vogelgrippe wurde erstmals 1878 in Italien beobachtet. Nach wiederholten Ausbrüchen in den 1930er Jahren in Europa, Amerika und Asien tauchte das Virus erst 1983 erneut auf; in Irland und den USA wurden damals Millionen Vögel getötet. Einen weiteren Ausbruch gab es 1992 in Mexiko und 1997 in Hongkong.
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Wo ist eigentlich das aktuelle Problem?
Nach einem Ausbruch der Vogelgrippe im Sommer in Asien hat sich das Virus mittlerweile bis in die Türkei und nach Rumänien vorgearbeitet. Die Behörden vor Ort gehen im Moment davon aus, dass die sofort ergriffenen Quarantäne-Maßnahmen dazu führen werden, dass sich die Krankheit nicht weiter nach Europa ausbreitet. Sollte das passieren, gibt es bereits Notfallpläne, die die Geflügelhaltung im Freien verbieten werden.
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Ist die Vogelgrippe auf Menschen übertragbar?
Normalerweise nicht. Einige Varianten der Geflügelpest-Viren, insbesondere die Variante A/H5N1, sind in Einzelfällen auf Menschen übertragen worden.
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Was passiert, wenn man infiziertes Fleisch isst?
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Nach Ansicht aller Experten ist der Verzehr von durchgegartem Geflügel-Fleisch unbedenklich. In den Risiko-Gebieten wird dennoch alles lebende Geflügel vorsorglich vernichtet. |
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Was passiert, wenn das Vogelgrippe-Virus auf den Menschen überspringt?
Zunächst einmal nichts. Gefährlich würde es erst, wenn sich das Vogelgrippe-Virus „H5N1“, das als besonders aggressiv gilt, mit einem menschlichen Grippe-Virus kreuzen würde. Dann besteht die Gefahr einer Epidemie, wie sie bereits Anfang des 20. Jahrhunderts auftrat.
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Kann man sich dagegen schützen?
Einen direkten Schutz, eine Impfung oder ein Gegenmittel gibt es derzeit nicht. Der beste Schutz ist ein möglichst leistungsfähiges Immunsystem. Das können Sie mit verschiedenen Regulations-Maßnahmen unterstützen. Infos dazu halten wir für Sie in Ihrer Westend Apotheke bereit.
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Macht es Sinn, sich vorsorglich mit Grippe-Medikamenten einzudecken?
Auf keinen Fall. Medikamente haben immer ein Verfallsdatum, an dem sie unbrauchbar werden. Daher würde ein jetzt angelegter Vorrat ohnehin nur für eine bestimmte Zeit reichen. Außerdem (siehe oben) ist gar nicht erwiesen, dass heute vorhandene Medikamente gegen ein mutiertes Vogelgrippe-Virus wirken sind.
Außerdem: Grippe-Medikamente sind nicht ohne Grund rezeptpflichtig. Sie können wie die meisten Medikamente gravierende Nebenwirkungen haben. Deshalb: Nehmen Sie auf keinen Fall solche Medikamente auf eigene Faust.
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Bleiben Sie gesund!
Wünscht Ihnen Ihr Team der Westend Apotheke
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